La Playa del Silencio


LA PLAYA DEL SILENCIO

Sprache   Spanisch

Seiten       360

Oktober     2016



     La Playa del Silencio

 

En la Playa del Silencio, los waris viven en casas-quintas frente al Pacífico. Las olas mas bravas llegan por la tarde, mientras el tiempo discurre paralelo a las cosas extrañas que suceden en la playa.

 

El Intiwari está presente, iluminando árboles desnudos. Las nubes van y vienen transportando gotas de lluvia que nunca acarician la arena que desde ayer está quieta. El viento ha dejado de silbar pero no Ñusñu, el delfín.

 

Kayman El Sapa cuenta nudos y estudia la lengua de las gentes del Cosco, centro de la tierra para los waris. Los jaguares de ayer, son los gatos pardos de hoy que viven tras puertas de hierro. Salen de noche a recorrer las calles solitarias de las blancas casas-quintas de puertas lilas y verdes.

 

Kayman El Sapa lleva sus nudos a la cintura, su mirada calla a través de la ventana que pende en el vacío. Los colores de Kayman El Sapa son el amarillo de las semillas y el verde de las árboles cuando llega la primavera.. Aquí no los hay, pero los hubo ayer y se espera que mañana vuelvan a crecer y que el vaivén de las palmeras no se detenga, que sigan hablando.

 

Es domingo, alguien toca la puerta dos veces. Son las explosiones del alma que anuncian forasteros del Nada, Dios del vacío.

         Am Strand der Stille

 

Am Strand der Stille leben die Waris in Quinta-Häusern gegenüber vom Pazifik. Die wilden Wellen kommen am Nachmittag, und zur gleichen Zeit finden seltsame Geschehen am Strand statt. Der Intiwari  (die Sonne) ist gegenwärtig, er beleuchtet die nackten Bäume, und die Wolken gehen und kehren zurück und tragen die Regentropfen, die nie auf dem Sand ruhen, der sich seit gestern nicht mehr bewegt. Der Wind hat aufgehört zu pfeifen, aber nicht ÑusÑu, der Delphin, steter Begleiter von Kayman El Sapa. Er zählt Wari-Knoten und lernt die Sprache der Menschen von Cosco; für die Waris das Zentrum der Erde. Die Jaguare von Gestern sind die Grauen Katzen von Heute, die hinter Stahltüren leben. Nur abends laufen sie durch die einsamen Straßen, jene mit weißen Häusern und lila und grünen Türen. Die Farbe von Kayman El Sapa ist das Grün von den Bäumen, die es hier nicht mehr gibt aber gestern noch gab. Man hofft, dass sie morgen wieder wachen und das Wiegen der Palmen nicht aufhört, sie sollen weiter reden. Es ist Sonntag und es klopft zweimal an der Tür: Ausbrüche der Seele,  die Fremde aus Nadá (Gott der Leere ) ankündigen.      


© Tamara Candela


          Die amerikanische Literatur


Der Ursprung der amerikanischen Literatur liegt in den mündlichen Erzählungen, in den Quipus und in den Glyphen. Die Menschen drückten sich in den Sprachen Ketschua, Maya und Nahuatl aus. Die Legenden der Sonne, der Code von Cuahlitlan und die Geschichte der Literatur von Nahuatl erzählen uns von den mexikanischen Kulturen. Werke wie das Chilam-Balam, das Popol-Vuh und die Jahrbücher von den Xabi bringen uns zu den Mayas. Die Quipus sind die abstrakte Knotensprache der Inkas mit ihren religiösen Analogien und Statistiken.

In „Los Comentarios Reales„ (1616) berichtete El Inca Garcilazo de la Vega über inkaische Traditionen und Mythen.


Die Quipus wurden vernichtet und das Popol-Vuh verschwand. 1856 entdeckte man das Popol-Vuh in Wien wieder. Der Surrealist Miguel Angel Asturias fand eine Ausgabe in Französisch und übersetzte sie ins Spanische. Somit schaffte er das verlorene Bindeglied der Seele der Amerikaner. Es begann eine neue Etappe der amerikanischen Literatur des 20. Jahrhunderts.

 

  

Am Anfang des 20. Jahrhunderts erschienen Werke, die verschiedene Strömungen in Lateinamerika bereichert haben. Die neue Literatur thematisierte vor allem die soziale Lage der Bauern, erfüllt von Realismus, Regionalismus und Protest. Der Indigenismus war eine der Strömungen, die die lateinamerikanische Literatur prägte, bewegt von dem Humanismus ihrer Autoren, die sich in lyrischer Sprache ausdrückten wie C. Vallejo, J. Icaza, und Arguedas. Miguel Angel Asturias, ein Surrealist und Alejo Carpentier, Vertreter des „Lo Real Maravilloso„ waren Vorreiter des Realismo Mágico. Die Suche nach einem neuen Universum (Autoren wie Borges, Bioy Cáceres, Silvina Ocampo und Cortazar) brachte den Boom der lateinamerikanischen Literatur, wo García Marquez der Vertreter ist. Die Kurzerzählung war die Vorankündigung des Romans und die Erneuerung der lateinamerikanischen Literatur. Juan Rulfo revolutionierte sie mit seinem Werk „Pedro Páramo„.


© Tamara Candela




 

                          









   

 

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